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Rotkohlsuppe | Rotkohl und Klöße mal anders

Rotkohl und Klöße werden in jedem Weihnachtsmenü erwartet, aber deswegen habe ich trotzdem keine Lust jedes Jahr das gleiche zu kochen. Darum habe ich schon vor einigen Jahren kurzerhand diese beiden Zutaten in eine Vorspeise verfrachtet.

Nicht nur die Farbe hat dabei für eine Überraschung gesorgt und so kann ich euch dieses Gericht nur empfehlen. Es lässt sich super vorbereiten und ist an kalten Tagen auch nach Weihnachten noch eine schöne Idee, auch um übrigen Rotkohl zu verarbeiten.



Zubereitung


Schalotten, Äpfel und Rotkohl schälen und kleinschneiden. Das darf auch gern wild aussehen, denn am Ende wird eh alles püriert.

Von dem Apfel könnt ihr gern etwas zur Seite stellen und mit etwas Zitronensaft beträufeln, damit er nicht braun wird. Oder ihr schneidet später noch einen frischen Apfel als Topping für die Suppe auf.


Dann in einem großen Topf die Schalotten in Butterschmalz anschwitzen und dann Äpfel und Rotkohl in den Topf geben.

Unter Rühren alles gemeinsam Anschwitzen und dann mit der Brühe, Rotwein, Essig und Saft ablöschen.





Auch die Gewürze könnt ihr in einem kleinen Teefilter schon dazugeben. Wichtig ist aber, dass ihr sie später wieder raussammeln könnt und nicht mitpüriert.

Nun darf alles für ca. 25 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen.


Wenn der Rotkohl schön weich ist, könnt ihr das Gewürzsäckchen entnehmen und alles gut durchpürieren.

Dazu am besten einen Mixer mit Deckel verwenden. Nun ist die Frage, wie ihr eure Suppe gern essen wollt. Sie kann so breiig bleiben, oder aber ihr passiert sie nochmal mit einem Sieb. So dünn eignet sie sich dann auch toll zum Angießen am Platz. (Dafür benutze ich auch gern eine Teekanne.)


Auch mit Kokosmilch oder Sahne kann man sie noch verfeinern. Hat sie genug Säure? Die sollte durch Essig und den Saft schon zu schmecken sein. Auch nachsalzen ist erlaubt. Probieren könnt ihr aber auch mal Teelöffelweise Soja Soße verwenden.



Als Einlage für die Suppe sind neben einem Tupfen Sahne und einem aufgeschnittenem knackigem Apfel, Zimtcroutons toll.

Dafür einfach Toastbrot von der Rinde befreien und es in kleine Würfel schneiden. In einer Pfanne Butterschmalz schmelzen und die Würfel mit einer guten Prise Salz und einem halben Teelöffel Zimt knusprig anbraten.


Eine weitere tolle Idee - Kloßsterne. Dazu nehme ich gekaufte Kloßmasse (bitte keine wütenden Nachrichten - eine Frau kann an Weihnachten nicht alles schaffen und ich bin zugezogene Thüringerin). Diese in 1-2cm Dicke ausrollen und mit einer Ausstechform kleine Sterne ausstechen.

In heißem und gesalzenem Wasser für maximal 5 Minuten ziehen lassen.


Anschließen abtropfen lassen und nochmal in Butterschmalz anbraten.

Das ist sowieso das Beste - angebratene Klöße.

Natürlich müsst ihr keine Sterne formen. Ihr könnt auch kleine Miniklöße formen und diese an einem Schaschlik Spieß in oder auf eure Suppenschale legen. Stell ich mir mit einem Weckglas zum Beispiel auch sehr hübsch vor. Da kann Weihnachten kommen, oder?

Ich wünsch euch viel Spaß mit der Suppe und lasst es euch schmecken. (Und nicht kleckern).






Zutaten


für ca. 4-6 Personen (je nachdem ob Vor- oder Hauptspeise)


  • 3 Schalotten

  • 1


Kopf Rotkohl (etwa 700 g)

  • 2 Äpfel

  • 1 l Gemüsebrühe

  • 100ml Rotwein

  • 50ml Balsamico Essig

  • 100ml Holunderbeerensaft (alternativ Apfel oder Johannisbeere)

  • Lorbeerblatt

  • Salz, Pfeffer

  • Butterschmalz zum Anbraten (oder Öl, wenn die Suppe vegan werden soll)

  • Optional: eine Stange Zimt, Kokosmilch oder Sahne zum Verfeinern


Für Zimtcroutons braucht ihr 4-5 Scheiben Toastbrot


Für die Kloßsterne eine Packung Kloßteig aus dem Kühlregal




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